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2008 Millstatt

Jahresfahrt 2008 nach Millstatt

Pfingstmontag pünktlich um 4:30 Uhr startete unser Bus in Richtung Süden. Mit reichlich Pausen und guter Verpflegung ging es über Kassel, München und Salzburg durch den Tauerntunnel nach Millstatt am Millstätter See.
Es erwartete uns der Alexanderhof, ein sehr gutes 4 Sterne Hotel, mit Panoramablick über die umliegende Bergwelt und den See.

Millstätter See
                                             
Unsere Gästeführerin Gerti führte uns am ersten Tag unserer Reise durch Millstatt, mit der Stiftskirche und dem alten Klostergemäuer. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Piratenboot über den Millstätter See.
Am zweiten Tag ging es in den Nationalpark Nockberge. Im Thermalkurort Bad Kleinkirchheim machten wir Pause und besuchten die Katherinenkirche mit der Quelle in der Krypta, der heilende Wirkung beim Augenwaschen nachgesagt wird.
Auf der Nockalmstrasse ging es weiter zur Glockenhütte, die höchstgelegene Hütte in den Nockbergen, mit der Wunschglocke, die viele von uns sofort in Betrieb nahmen. Nachdem wir die wunderschöne Aussicht genossen hatten ging es weiter zu Zechneralm. Dort erwartete uns eine Brettljause und ein Unikum der Zechneralm, der uns mit Akkordeon und Witzen bestens amüsierte. Dort wurde uns auch die Herstellung des Holzfälleressens, der Frigga, mit  Speck, Zwiebel, Maismehl und Eier präsentiert. Zu guter Letzt gab es Zierbenschnaps, an den man sich aber erst gewöhnen musste.
Auf dem Weg zum Hotel ging es noch nach Gmünd. Dort führt eine Strasse durch die geteilte Kirche. Eine Seite der Altarraum und die andere Seite das Langhaus, beides zur Straßenseite hin offen, so dass die Gläubigen den Pfarrer sehen konnten.
Abends trafen wir uns noch in der Zierbenstube zum Heimatabend mit Willi.
Donnerstag startete die Seenfahrt. Vom Millstätter See, Brennsee, Afritzersee, Ossiachersee, Silbersee, Faaker- zum Wörthersee. Unterwegs besuchten wir noch ein Puppenmuseum. Alle waren begeistert von den handgefertigten Puppen, nur August und Heini hatten sich mehr für die Maschinen auf dem Hof interessiert.
In Maria Wörth konnten wir die Wallfahrtskirche besichtigen und den See genießen.

Maria Wörth

Über Klagenfurth ging es nach Velden mit dem berühmten Schloss am Wörthersee.
Am Freitag fuhren wir durch das Drautal nach Slowenien. Unterwegs besichtigten wir noch die Pfarrkirche St. Andrä mit dem berühmten gotischen Freskenzyklus aus dem 15. Jahrhundert. An den Karawanken und Julischen Alpen vorbei kamen wir nach Planica und konnten dort die Skiflugschanze bewundern.
Wir fuhren durch den Nationalpark und waren beeindruckt von dem wunderschönen Quellsee der Save. In Brezje besichtigten wir die Wallfahrtskirche und Basilika Marije Pomagai.
Am Veldeser See in Bled kosteten wir die dort typische Cremeschnitte.
Abends ging es mit dem Bus rauf zur Lammersdorfer Hütte. Die Strasse war sehr steil, aber Friedhelm meisterte auch diesen Weg. Oben in der Hütte erwartete uns eine Brettljause und Gaudi mit Hüttenwirt Hans.
Am letzen Tag unserer Fahrt hat uns der Regen eingeholt, so fiel die geplante Wanderung am Weissensee aus und in Lienz hatte auch keiner so richtig Lust auf einen Stadtbummel. Selbst das für abends geplante Fest „Wasser ist Leben“ in Millstatt fiel aus, nur das Feuerwerk konnte nicht mehr abgesagt werden und vom Hotel aus hatten wir die allerbeste Aussicht und einen schönen Abschied von Millstatt.